Mit dem eigenen Haustier zu verreisen verspricht immer ein tolles Erlebnis zu werden, erfordert im Vorfeld jedoch etwas Organisationsarbeit. Wir geben dir im Folgenden alle wichtigen Infos, um die Urlaubsplanung mit Hund zu erleichtern. Ergänzend zeigen wir euch Tipps und Tricks der Hundecamping-Profis von Waumobil, einer Wohnmobilvermietung mit Liebe für Fellnasen.

Willkommen oder nicht?

Camping mit Haustieren ist toll, aber Vierbeiner sind nicht auf allen Campingplätzen, Stellplätzen und Zeltplätzen willkommen. Und auch nicht bei jedem gemieteten Reisegefährt darf ein Hund mit an Bord. Waumobil ist da anders. Sie bieten Campervans an, die speziell für Camping mit Hund ausgelegt sind. Seid ihr auf der Suche nach einer hundegerechten Ausstattung, ist Waumobil der richtige Ansprechpartner. Haustiere an Bord sind also nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht.

Bereit für die Reise
Bereit für die Reise

Vorbereitung und Anreise

Vor Reiseantritt ist unbedingt zu beachten, alle notwendigen Dokumente für menschliche und tierische Reisebegleiter zu organisieren:

  • gültige Hundepapiere
  • spezielle Nachweise für den Grenzübergang (informiere dich vorher über die Einreisebestimmungen für dein Urlaubsland)
  • EU-Heimtierausweis
  • Gesundheitszeugnis für deinen Hund (wird in manchen Ländern verlangt)

Außerdem solltest du nötige Impfungen rechtzeitig durchführen, die Tierhaftpflichtversicherung checken und deinen Liebling auf dem Campingplatz mit anmelden.

Ein Aufenthalt im Wohnmobil unterscheidet sich stark von einem kurzen Transport im Auto. Der Vierbeiner sollte das Autofahren also bestenfalls schon mögen oder im Voraus daran gewöhnt werden.

Während der Fahrt muss dein Hund gut gesichert sein. Gesetzlich gilt er, auch wenn es herzlos klingen mag, als „Ladung“ und darf nicht verrutschen oder umfallen. Nach § 23 StVO Abs. 1 darf weder von deinem Gepäck noch von Tieren eine Gefahr für die Verkehrssicherheit ausgehen.

Der ADAC empfiehlt (fest installierte) Hundetransportboxen, die in keine Richtung mehr Spiel haben. In Waumobilen haben Vierbeiner ihre eigenen Anschnallgurte oder auch ihren eigenen Platz in der Heckgarage zum Zurückziehen und Ausruhen nach dem Ankommen am Reiseziel. In zahlreichen Fahrzeugen ist sogar ein Hundefenster im Heckbereich und ein Klappgitter. Das nennt sich hundegerechtes Camping!

Ein Transport im Wohnwagen ist zu vermeiden, da du dich auf der Fahrt selbst nicht im Wohnwagen befinden darfst und somit nicht weißt, wie es deinem Liebling geht. Aber echte Hundefreunde würden das sowieso nicht machen.

Während der Fahrt solltest du regelmäßige Pausen einplanen, auch mal längere Pausen an verkehrsruhigen Orten. Das macht es auch für die Fellnase entspannter. Stress kannst du außerdem vermeiden, wenn du dich während der Fahrt möglichst nicht aufregst. Dein Liebling bemerkt es, wenn du nervös und aufgebracht bist, und deine Emotionen werden auf deinen vierbeinigen Freund übertragen.

Schmutz und Geruch

Regen, Dreck und ein Teil des Sandstrandes werden gern mal vom Hund mit in den Campervan geschleppt und mehrmaliges Ausschütteln tut sein Übriges. Deshalb solltest du immer einen Kehrbesen und genügend Lappen dabeihaben.

Außerdem gibt es folgendes, unüberwindbares Gesetz: Nasse Hunde riechen streng – und dann auch der Campervan. Zur Vorsorge gibt es spezielle Regenmäntel für Hunde, aber die Pfoten werden trotzdem dreckig.

In den hundegerecht umgebauten Waumobilen steht dir die Heckgarage zur Verfügung, um den Vierbeiner nach der Wanderung „abtropfen“ zu lassen. Außerdem ist oft eine praktische Hunde-Außendusche an Bord. Damit können dreckige Pfötchen oder der ganze vierbeinige Reisebegleiter ohne Umstände abgewaschen werden, bevor der Dreck in das Reisegefährt gelangt. (Wenn dabei Shampoo verwendet wird, sollte ein Abfluss dafür gesucht werden, damit die Natur nicht zu Schaden kommt.)

Zum Liegen außerhalb des Campervans eignet sich eine Outdoor-Hundedecke. Sie ist wasser- und dreckabweisend, in sich stabiler und bei Bedarf leicht abwischbar.

Hundefutter im Ausland

Es ist keine schlechte Idee, das Futter des vierbeinigen Lieblings von Zuhause mitzubringen. Zwar ist der Vorrat erstmal schwer und sperrig, jedoch kannst du dadurch sicher sein, dass es gefressen wird. Außerdem gibst du deinem Hund in der ganzen Aufregung etwas Zuhause-Gefühl. Das Trockenfutter sollte luftdicht verschlossen gelagert werden, damit der Geruch davon nicht übermäßig in der Luft hängt.

Haarige Angelegenheit

Aufregung ist einer von vielen Gründen für exzessives Haaren. Das lässt sich nur schwer vermeiden. Dennoch kannst du mit täglichem Bürsten die Fellmasse im Campervan stark reduzieren, jedoch leider nie ganz vermeiden.

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Action (immer!)

Es gibt natürlich Hunde, die in aller Seelenruhe und ohne Leine vor dem Campervan rumliegen. Besonders die neue und unübliche Umgebung ist für viele Hunde aber hochinteressant und möchte erforscht und erschnüffelt werden. Wenn also eine Fellnase an Bord ist, möchte sie beschäftigt werden. Bei Kindern ist das ja auch so. Eine Schleppleine, ein Ball zum Spielen und viele Spaziergänge sind die Lösung.

Waumobil empfiehlt, statt einer Schleppleine einen Spanngurt aus dem Baumarkt zu nutzen. Dieser saugt weniger Feuchtigkeit auf, lässt sich überall befestigen und bei Bedarf erweitern oder kürzen. In den Waumobilen ist bereits ein praktischer „WauButler” dabei, den man mit dem Reifen fixiert.

Das Platzproblem

Im Reisegefährt ist der Platz meist knapp bemessen. Du solltest, bestenfalls schon bei der Fahrzeugwahl, spätestens aber vor dem Reiseantritt beim Packen bedenken: Wirst du von deinem Hund begleitet, muss auch er genug Raum zum Liegen und Ausstrecken haben. Vierbeiner liegen meist nicht so platzsparend, wie man es sich wünschen würde. Hinzu kommt Gepäck wie der Wassernapf, das Futter, Spielzeug und anderes, wobei man meist sowieso zu viel mitnimmt.

Kleiner Tipp am Rande: Besonders der Wassernapf kann tückisch sein. Mit kurzen Überflutungen des Reisegefährts sollte also gerechnet werden. Genauso steht das Hineintreten auf der Tagesordnung und das unangenehme Gefühl einer nassen Socke am Fuß ist nicht zu unterschätzen. Um wenigstens das erste Problem zu lösen, empfehlen wir Antischwapp-Wassernäpfe oder rutschfeste Näpfe mit Gummimatten als Schutz vor Pfützen auf dem Boden. Aber auch hierbei helfen die Waumobil-Mietstationen gerne weiter, oft ist schon ein Wassernapf für die Urlaubstour dabei.

Wenn du einen großen Hund hast, sind 2-Personen-Zelte zu eng. Wähle lieber gleich ein größeres Familienzelt.

Am wichtigsten ist aber die Routine: Schlaf- und Futterplatz sollten immer am selben Ort sein. So werden Hunde schnell zu geübten Campern, was das Campingabenteuer sehr erleichtert. Achte auch unbedingt darauf, dass Bello nicht friert – vor allem beim Zelten mit Hund. Für heiße Tage eignet sich eine Kühlmatte, die unter die Decke des Hundes gelegt werden kann.

Schlaf- und Futterplatz
Schlaf- und Futterplatz
Genügend Auslauf ist wichtig
Genügend Auslauf ist wichtig

Aktivitäten im Urlaub

Du solltest einen Hund nie im heißen Auto lassen, aber auch nicht allein im Campervan. Passe deine Tagesplanung also so an, dass dich dein felliger Liebling dabei begleiten kann. Du bist nicht mehr nur für dich allein zuständig und solltest den Campingalltag den Bedürfnissen deines Vierbeiners anpassen. Ein Fokus auf Natur und Naturerlebnis statt Kultur, Sightseeing und Museumsbesuche sind dabei wichtig. Aber das bringt auch den Vorteil mit sich, dass du noch mehr entschleunigen kannst. Also Win-Win.

 

Willst du doch mal ins Kino, kannst du z. B. ein Freilichtkino aufsuchen, wo Hunde meist erlaubt sind. Auch bei Restaurants kannst und solltest du dich vorher erkundigen, in welchen Etablissements Hunde erlaubt sind. Mit einem Stellplatz am Wasser ist das Freizeitangebot natürlich noch umfangreicher.

Mit unserer App findest du die besten Plätze für dich und deinen felligen Freund!

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Der richtige Stellplatz

Besonders wichtig ist es natürlich, einen Stellplatz zu finden, an dem Hunde erlaubt oder bestenfalls erwünscht sind.

Dabei hilft dir Caravanya. In unserer Stellplatz-App kannst du nach hundefreundlichen Plätzen filtern und findest schnell und einfach den passenden Platz.

Suche nach einem Platz, wo genügend Gassirouten in der Nähe sind und der bestenfalls über Grasboden verfügt. Der Vierbeiner wird es dir danken und auch du kannst barfuß laufen ohne Schmerzen durch Kieselsteine.

Mach dir auf jeden Fall keine Sorgen. Auf vielen Campingplätzen kannst du das Campingabenteuer mit deinem Hund gemeinsam bestreiten. Damit das auch so bleibt, solltest du besonders auf Ordnung und Sauberkeit achten und dich an die gegebenen Regelungen halten. Also immer genug Kotbeutel einpacken!

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